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Liebe Besucherin, lieber Besucher unsere Homepage,

liebe Schwestern und Brüder.

 

 

Die Märkte in den kommenden Wochen sind mit Namen von Heiligen verknüpft.
Es sind seltener die Patrone der Viehzüchter und der Winzer, sondern Heilige, deren Fest in dieser Zeit gefeiert wird.
 

Martin, der als römischer Soldat eigentlich keinen Bezug zur Landwirtschaft hatte, ist wegen seines Festes am 11. November eng mit dem Erntebrauchtum verknüpft. So ist der Gänsebraten ein Erntedankessen bzw. es war eine Gabe an die Knechte und Mägde, die zu einem anderen Bauern wechselten.
 

Katharinenmärkte gibt es in mehren Orten, weil diese Heilige, Katharina von Alexandrien, im Mittelalter sehr verehrt wurde und am 25. November ihren Gedenktag hat.
 

Andreas, dessen Fest auf den 30. November fällt, hat auch manchen Märkten den Namen gegeben.
 

Auch wenn die alten Markttraditionen mit einem Heiligen verbunden sind, die Kirche hat das Brauchtum nicht so unterstützt wie das des hl. Nikolaus oder den Advent, denn der späte Herbst mit seinen Märkten verleitet zu Ausschweifungen, alles ist in Hülle und Fülle da, vor dem Winter kann man sich noch einmal draußen aufhalten und der neue Wein muss auch genossen werden.

 

Ich wünsch Ihnen allen eine schöne und gesegnete Zeit – schon hin auf den Advent!
 

Ihr Pfarrer

Matthias Fischer