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Rundbrief Nr. 1 vom 14.03.2020

Rundbrief Nr. 2 vom 17.03.2020

Rundbrief Nr. 3 vom 21.03.2020

 
 

4. Rundbrief der Pfarrei Treuchtlingen, Möhren und Kuratie Markt Berolzheim

 

Rundbrief zu Corona – Nr. 4

 

Wie geht es weiter mit Gottesdiensten?

Liebe Pfarrangehörige, Liebe Schwestern und Brüder,

 

Feier der Eucharistie – ein schwieriges Thema

Unter hohen Auflagen wird es uns gestattet, ab dem 4. Mai wieder Eucharistie – zumindest in einem begrenzt öffentlichen Rahmen - zu feiern. Da die Umsetzung sehr aufwendig ist, werden wir erst ab dem WE 9./10. Mai mit den Gottesdiensten  beginnen.

Wenn Sie irgendwelche Anzeichen der Corona-Erkrankung verspüren: Fieber, Schnupfen, Heiserkeit… , bleiben Sie bitte zu Hause!

Kommen Sie bitte nur zum Gottesdienst, wenn Sie sich vollauf gesund fühlen!

-         Nachdem nur eine begrenzte Zahl von Besuchern zu den Gottesdiensten kommen kann, bitten wir dringend um vorherige telefonische Anmeldung für alle Gottesdienste an allen Orten (auch Maiandacht!). BITTE kommen Sie nicht ohne Anmeldung zur Kirche, sonst müssen wir Sie wieder nach Hause schicken!

-         Anmeldung jeweils ab Mittwoch für Sonntag und ab Montag für Mittwoch!

-         Bitte haben Sie auch Verständnis, dass es kein Dauerabo geben kann! Wir wollen möglichst Vielen ermöglichen, zumindest 14-tägig zu einem Sonntagsgottesdienst zu kommen.
Sie haben auch die Möglichkeit, hier auf unserer Homepage den Gottesdienst nachhören zu können.

-         Bitte achten Sie grundsätzlich auf den Mindestabstand von 2 Metern. Dies ist besonders beim Betreten und Verlassen der Kirche sehr wichtig!

-         Teilnehmer dürfen sich NUR in entsprechend markierte Bänke und auf markierte Plätze setzen. Familien müssen dabei nicht getrennt werden!

-         Auf angestammte Sitzplätze kann keine Rücksicht genommen werden!

Die Gesamtzahl der Besucher eines Gottesdienstes wird in einem ERSTEN VERSUCH folgendermaßen begrenzt:

o   In Treuchtlingen:         36 Besucher

o   In Möhren:                  20 Besucher

o   In Markt Berolzheim:   22 Besucher

Ich BITTE sehr eindringlich darum, sich an diese Zahlen zu halten.

 

-         In den einzelnen Kirchen müssen während der Gottesdienste ALLE TÜREN und TORE geöffnet bleiben!

-         In allen Kirchen MUSS bei Gottesdiensten eine Mund-Nasen-Maske getragen werden!

Nach Möglichkeit können einige selbstgenähte Masken an den Kirchentüren zum Verbleib bei Ihnen verteilt werden.

Wenn jemand die Fähigkeit zum Herstellen von Mund-Nase-Masken hat, bitten wir um Unterstützung. Wir möchten niemanden wieder nach Hause schicken müssen, weil er keine Maske hat. Bringen Sie, wenn Sie möchten, selbstgenähte Masken im Laufe der Woche einfach zum Pfarrbüro. Sie werden vor dem ersten Verteilen nochmals gewaschen und zur Ausgabe vorbereitet.

-         Auf Gemeindegesang wird weitgehend verzichtet.
Bitte bringen Sie Ihr eigenes Gotteslob mit!
Die üblicherweise ausgelegten Bücher der Gemeinde dürfen nicht benutzt werden!

-         Die Körbchen zur Kollekte werden NICHT durch die Reihen gegeben. Wir bitten um Ihre Gabe in eigens aufgestellte Körbchen an den Ein- bzw. Ausgängen.

 

Reichung der Kommunion im Gottesdienst

-         Wenn Sie zur Kommunion treten, halten Sie bitte den nötigen Abstand von 2 Metern. Hilfslinien am Boden werden Sie dabei unterstützen!  

-         Bitte treten Sie Sitzblockweise (je nach Zahl der Kommunionspender) in einer Reihe im Mittelgang nach Vorne und nutzen Sie die Seitengänge für den Weg zurück zu Ihrem Platz.

Beachten Sie die Zeichen der Kommunionspender bzw. der Ordner!

-         Bitte strecken Sie die Hände zu einer flachen Schale geformt dem Kommunionspender weit entgegen! Eine Mundkommunion darf es weiterhin NICHT geben.

-         Die Kommunion wird ohne Zuspruch („Der Leib Christi“) gereicht. Dementsprechend verzichtet der Empfänger auch auf das „AMEN“. (Wie üblich versuche ich zur Reichung der Kommunion immer den Blickkontakt – vielleicht ist dies ein möglicher Ersatz für den Zuspruch)

-         Hygiene ist das höchste Gut in dieser Zeit. Bitte waschen Sie sich vor dem Gang zur Kirche intensiv Ihre Hände.

-         Gegebenenfalls müssen sie Ihre Hände beim Betreten der Kirche bzw. vor dem Empfang der Kommunion noch einmal desinfizieren – dazu wird ihnen Desinfektionsmittel an gegebenen Stellen auf die Hände gesprüht.

-         Die Kommunion muss Ihnen mit Einweg-Handschuhen gereicht werde.

 

 

Marienkirche und Markgrafenkirche bleiben weiterhin offen

Die Marienkirche und auch die Markgrafenkirche in Treuchtlingen bleiben weiterhin als ein Ort des persönlichen Gebetes täglich von ca. 8.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Sollten sich mehrere Personen gleichzeitig in der Kirche aufhalten bitte ich freundlich voneinander Abstand zu halten.

 

Die Seelsorger der christlichen Kirchen unserer Stadt – Landeskirchliche Gemeinschaft, Evangelische und Katholische Kirche – sind weiterhin in engen Kontakt zueinander. Jede und jeder ist über die Aktivitäten des anderen informiert. Wir unterstützen uns gegenseitig – nicht zuletzt auch durch unser Gebet.

 

Für Gespräche bereit

Wann und wo immer ich angetroffen werde (wenn nicht gerade an der Supermarkt-Kasse), stehe ich für Gespräche gerne zur Verfügung. Dennoch wäre sinnvoll, wenn Sie sich vorher BITTE telefonisch mit mir in Verbindung setzen.

 

Urnenbeisetzungen und Beerdigungen werden unter Berücksichtigung der von der Bundesregierung vorgegebenen Hygienevorschriften nur im kleinsten Kreis durchgeführt.

 

Krankenkommunion und Krankensalbungen werden selbstverständlich auf Wunsch gespendet. Bitte setzen Sie sich telefonisch mit mir in Verbindung!

 

Ab sofort ist das Pfarrbüro in Treuchtlingen wieder zu den üblichen Zeiten für Sie geöffnet. BITTE melden Sie sich nach Möglichkeit dennoch telefonisch an, wenn Sie ins Pfarrbüro kommen möchten, damit sie sich nicht vergeblich auf den Weg machen. BITTE tragen sie eine Mund-Nasen-Maske!

Dienstag und Freitag            8.00 bis 12.00 Uhr

Mittwoch            8.00 bis 11.00 Uhr      Donnerstag         13.30 bis 16.30 Uhr

 

Ausgefallene Messintensionen werden schnellstmöglich in nächster Zeit nachgeholt. Derzeit ist es nicht möglich Hl. Messen nach Termin einzuhalten! Ich bitte um Verständnis!

 

Konkrete Planungen der nächsten Zeit – was alles entfällt:

-         Die Erstkommunion wird voraussichtlich auf Herbst verschoben.

o   Geplante Termine zur Vorbereitung bleiben weiterhin ausgesetzt.

-         Die Firmung wird ebenso verschoben. Ob auf Herbst, oder auf nächstes Jahr, wird mit den Eltern und Firmbewerbern zu gegebener Zeit abgesprochen.

o   Geplante Termine zur Vorbereitung bleiben weiterhin ausgesetzt.

-         Die Feier Jubelkommunion entfällt in diesem Jahr. Jubilare können gerne im kommenden Jahr am 18. April 2021 an der Feier teilnehmen.

-         Die Gemeinsame Feier des Ehejubiläums entfällt in diesem Jahr. Auch die Jubelpaare können gerne im kommenden Jahr am 4. Juli 2021 an der Feier teilnehmen.

-         Die Frühjahreswallfahrt nach Raitenbuch vom 2. Mai entfällt in diesem Jahr. (Ob die Wallfahrt im Herbst nach Wemding stattfinden kann, ist derzeit noch nicht abzusehen.)

-         Die „Besonderen Maiandachten“ entfallen in diesem Jahr. In der Lambertuskirche ist zu wenig Platz für die Besucher und die Sicherheitsabstände einzuhalten. Dafür werden – nach Möglichkeit – einige Sonntags-Maiandachten in der Marienkirche in Treuchtlingen volksmusikalisch mitgestaltet.

-         Maiandachten finden vorerst nur am Sonntag um 19.00 Uhr in der Marienkirche statt, da hier die größten Platzmöglichkeiten gegeben sind.

-         Die Matineen in der Lambertuskirche entfallen in diesem Jahr. Wir hoffen, dass die beiden Konzerte im Dezember stattfinden können.

-         Chorproben bleiben weiterhin ausgesetzt! (Kirchenchöre in Treuchtlingen und Möhren, wie auch der Marienchor in Treuchtlingen)

-         Kinder- und Jugendgruppen der Pfadfinder bleiben weiterhin ausgesetzt.

 

Aktuelle Informationen und Vorlagen für Hausgottesdienste

finden Sie immer hier auf unserer Homepage:

Tel: 09142/3312 – E-Mail privat: matthias-treuchtlingen@t-online.de

 

Sie wollen in den E-MAIL-Verteiler der Pfarrei aufgenommen werden?

à Schicken Sie eine E-Mail an matthias-treuchtlingen@t-online.de!

 

Bleiben Sie weiterhin gesund und bleiben wir im Gebet miteinander verbunden!

Gott segne und behüte Sie und Euch alle!!

Ihr Pfarrer Matthias Fischer

 

Treuchtlingen/Möhren/Markt Berolzheim, 30. April 2020

 

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13.03.2020

Liebe Freunde von COBARIO!

 

In Zeiten des Corona-Virus ist es eine große Verantwortung,

die Konzert-Veranstalter eingehen.

Diese Verantwortung ist uns jetzt zu groß geworden.

COBARIO vom 21. März 2020 in Treuchtlingen wird verschoben!

Karten können ab sofort bei voller Erstattung im kath. Pfarramt zurückgegeben werden. Ein Ersatztermin wird gesucht!

 

Wir werden durch die Verschiebung des Konzerts das Virus nicht aufhalten können. Aber wir können vielleicht ein wenig dazu beitragen, dass die medizinische Versorgung nicht total zusammenbricht und die Mediziner letztlich eine Auswahl treffen müssen, welche Patienten sie noch versorgen können,

wie dies in Italien bereits der Fall ist.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

 
Der Veranstalter, das Pfarramt Treuchtlingen

 

 

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Bericht des Treuchtlinger Kurier vom 14.11.2014:
(mit freundlicher Genehmigung)

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Fünffaches Geläute ab 2015 – eine glückliche Fügung!

 

Die Glocken der Marienkirche

(Auszug aus dem Gutachten des Glockensachverständigen Thomas Winkelbauer, Eichstätt - 2006)
 

Als 1933/34 die neue Marienkirche der Pfarrei errichtet wurde stattete man den Glockenturm mit einem ansehnlichen fünfstimmigen Geläute aus. Die Disposition lautete c' (Marienglocke; 2.100 kg; 1.540 mm), d' (Josefsglocke; 1.500 kg; 1.380 mm), f' (Mathiasglocke; 840 kg; 1.150 mm;), g' (Michaelsglocke; 600 kg; 1.030 mm;), b' (ca. 350 kg, ca. 920 mm;). Gegossen wurden die Glocken von Engelbert Gebhard in Kempten. 1942 mussten die 4 großen Glocken ersatzlos abgeliefert werden.
 

Bereits 1950 kam in Treuchtlingen der Gedanke nach Ersatz auf. Der damalige Stadtpfarrer Färber stand in dieser Frage in intensivem Briefwechsel mit dem Bischöflichen Ordinariat in Eichstätt. Aus finanziellen Gründen kam kurz nach dem Krieg - und dazu auch noch relativ kurz nach Errichtung der Pfarrkirche und Beschaffung der ersten Glocken - nur der Ersatz der Glocken f' und g' in Frage. Von einer billigeren Lösung durch den Kauf von Euphon- oder gar Stahlglocken sah man glücklicherweise ab.
 

Seminarprofessor Johannes Schlick, der damalige Glockensachverständige des Bistums, bezeichnete die noch vorhandene Glocke b' in ihrem Ton als heulend und sehr schwankend; er gab seiner Verwunderungen darüber Ausdruck, dass diese Glocke 1933 überhaupt abgenommen worden ist. Nach dem Guss der neuen Glocken f' und g' im Januar 1951 zeichnete sich recht bald ab, dass die neuen Glocken wohl nicht zur vorhandenen b' passen würden, jedenfalls spricht man bereits vor der Montage der Glocken von einer möglichen Korrektur dieser Glocke. Daraufhin hat man sich wohl entschlossen die Glocke b' neu zu gießen; sie ist dazu evtl. eingeschmolzen worden. Dieser Sachverhalt lässt sich aber nach den vorhandenen Unterlagen nicht exakt rekonstruieren. Sicher ist jedenfalls, dass im Juli/August 1951 das Geläute in seiner jetzigen Form komplett war.

 

Zwei der derzeitigen Glocken:
 


 


 

ST ANTONI ORA PRO NOBIS

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ST MICHAEL ARCHANGELE

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Kirchenglocken – ganz allgemein

Kirchenglocken sind faszinierende und machtvolle Klangkörper – und sie sind neben der menschlichen Stimme und zusammen mit der Orgel die ältesten Musikinstrumente der christlichen Kirchen. Man kann zu ihrem Klang stehen, wie man will, aber man wird anerkennen müssen, dass die Glocken durch eben diesen Klang seit Jahrhunderten Städten, Dörfern und Landschaften eine deutlich vernehmbare und unverwechselbare musikalische Identität verliehen haben – und sie tun dies auch heute noch, in unserer betriebsamen, mit unzähligen Geräuschen übersäten Welt.

Glocken vermögen aber noch viel mehr: Ihr Ton ist geheimnisvoll, in seiner Wirkung überwältigend. Die Klangfülle dieser Instrumente kann Menschen berühren, will zwischen Himmel und Erde vermitteln. Läuten Glocken zum Gebet, so verbinden sie die betenden Zuhörer zu einer echten Gemeinschaft – zur Kirche.

 

Derzeitige Situation

(weiterer Auszug aus dem Gutachten von 2006)
 

Am 11. Januar 2006 habe ich (Thomas Winkelbauer) die Glockenanlage der Pfarrkirche Treuchtlingen inspiziert. Dabei sind mir folgende Punkte aufgefallen:

Das Geläute hängt in einem geräumigen Stahlglockenstuhl, der bereits stark korrodiert, so dass in absehbarer Zeit dringend Rostschutzmaßnahmen eingeleitet werden müssen. Der Stuhl wurde beim Einbau zwar vermutlich mit Rostschutzfarbe gestrichen, scheinbar aber erst im montierten Zustand.

 

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Der Schutzanstrich ist jedenfalls nur rein oberflächlich zu finden, alle innen, bzw. aufeinander liegenden Bauteile sind wohl nicht mit Farbe in Berührung gekommen. Gerade an diesen Stellen, die noch dazu zum Teil statisch sensibel sind, frisst der Rost nun munter vor sich hin. Zu finden sind bereits erste durch den Rost abgesprengte Nieten und Schraubverbindungen; auch erste Knotenpunkte sind durch die Sprengwirkung des Rostes verbogen. Besonders bedenklich ist der Zustand der Fußpunkte an dem dem Wetter am meisten ausgesetzten Ende des Glockenstuhls: Hier hat der Rost die gegenläufig verbundenen Winkeleisen von ursprünglich 4-5 mm  auf bis zu 8-9 mm aufgebogen. Dieser Bereich des Glockenstuhls muss daher verstärkt beobachtet werden und gegebenenfalls - sollte eine Sanierung nicht relativ bald in Angriff genommen werden können - von einem Statiker begutachtet werden.

Da dringend notwendige Rostschutzarbeiten, sollen sie auch Wirkung zeigen, sehr aufwändig, und damit mit hohen Kosten verbunden sind, ist es m. E. wesentlich sinnvoller, dieses Geld in einen neuen Holzglockenstuhl zu investieren, der dann für Generationen seinen Dienst tun wird.

(Auszug Gutachten Ende)

 

 

 

Glückliche Fügungen 2013:
 

Mehrere glückliche Fügungen ergaben nun folgende Situation:

 

Erste Fügung:

Ein anonymer Spender erklärte sich bereit, eine Glocke im Wert von ca. 20.000 € zu spenden, die Pfarrei habe nur alle Nebenkosten zu tragen.

Die Nachfrage bei der Diözese ergab ein eindeutiges NEIN für dein Einbau einer oder mehrerer weiteren Glocken in den vorhandenen stählernen Glockenstuhl.


Zweite Fügung:

Der Glockensachverständige Thomas Winkelbauer brachte uns Ende Mai die Kunde, dass er um eine Glocke in Arberg weiß, die klanglich genau zu unserem Geläute passen und die andernorts nicht mehr verwendet werden kann. Für diese Glocke kämen – außer dem Transport – keine Kosten auf uns zu.

 

Und dann kam es zur dritten Fügung:
Herr Winkelbauer berichtete von einer weiteren Glocke, die bereits gegossen seit einiger Zeit in einer Glockengießerei stehe und die nun verkauft werden solle. Hierfür müsse aber nur der reine Material- also Bronzepreis bezahlt werden. Dieser belaufe sich auf derzeit 17.000,- € plus Mehrwertssteuer, also 20230,- €. (Als Neuguss würde sie 35.000 plus MwSt. kosten)
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Herr Winkelbauer erstellte nun einen Kostenvoranschlag für die Neuanschaffung eines hölzernen Glockenstuhls für nunmehr fünf Glocken, inklusive den beiden neuen Glocken. Die Gesamtsumme belief sich auf 68.000,- €. Von Seiten der Diözese ist mit einem Zuschuss in Höhe von 24.000,- € zu rechnen. Abgezogen werden können noch verschiedene Eigenleistungen, die wir von Seiten der Pfarrei erbringen können. Verbleibt eine Rest-Summe von 44.000 €.
 

Daraufhin wurde in der Kirchenverwaltung die ganze Thematik neu überdacht. Durchaus bewusst ist allen, dass wir vor nicht allzu langer Zeit eine große Kirchen- und Orgelrenovierung für eine Gesamtsumme von rund 300.000 € gemeistert haben, hier noch ein Darlehen von rund 30.000 € offen steht, hierfür aber die Finanzierung aber auf festen Beinen steht.
 

Nach Berechnungen der laufenden Kosten der folgenden Jahre konnte dennoch  der Beschluss gefasst werden, das Projekt „Glockenstuhl Marienkirche“ in Angriff zu nehmen. Da beide neu zu beschaffenden Glocken bereits abholbereit waren, konnte eine Durchführung des Projekts sogar in absehbarer Nähe in Angriff genommen werden.

 

Diese absehbare Nähe hat sich am Montag, 30. Juli 2013 gezeigt, da an diesem Tag bereits die Arberger Glocke nach Treuchtlingen geholt wurde und nun im Innenhof des Pfarrhauses steht.

 


Die gebrauchte Glocke aus Arberg


Etwas später kam
auch die zweite Glocke in Treuchtlingen an.


Die neue Glocke
 

Natürlich wurde im Rahmen der Durchführung dieses Projektes auch die „Lärm“-"belästigung" der Nachbarn diskutiert. Mit dem Einbau des neuen Glockenstuhls, der auf der Seite zur Innenstadt hin errichtet worden ist, wurden auch neue Schallläden an den Öffnungen des Glockenturms angebracht, die den Schall der Glocken bewusst dämpfen und klanglich regeln.

 

Das neue Geläute wurde im Rahmen der Auferstehungsfeier zu Ostern 2015 feierlich in Betrieb genommen.

 

Ein Video des neuen Treuchtlinger Geläutes finden Sie unter folgendem Link:

 

https://www.youtube.com/watch?v=FG1yzHpsCHA